Fun Party-Treff Bad Wünnenberg
Das ist ja so eine Sache in OWL etwas vernünftiges zum Ficken zu bekommen, sage ich mir eigentlich immer. Das letzte mal im August 2010.
Internet aufgeschlagen, Club „Fun Party Treff“ gesucht, gefunden, angerufen, hin. Mein bis dato schlechteste Partytreff-Erfahrung war der „Partytreff OWL“ in Langenberg. Ich dachte: “noch weniger und schlechterer Sex als dort ist schier unmöglich.” Ich sollte mich täuschen.
Man logiert in einem alten Bauernhof, allerdings ohne romantische Ambiente. Klingel, eine charmante kleinwüchsige Dame öffnet und beschreibt den Club und was mich (ihre Ansicht nach) erwartet im Eingang. Nachfrage „habt ihr nen Pool, Aussenbereich“ wurde am Telefon zunächst mit na klar, jetzt eher zögerlich mit – äh ja – beantwortet.
Wie viele Damen sind da? 7, naja, 2 kommen noch. Das Sie sich mitzählt, ahnte ich nicht. Ein Hunni, 5 back und hinein geht’s.
Um es kurz zu machen: Räume recht groß, keinerlei Ambiente (ein bäuerliches Wirtschaftsgebäude halt), eine Sauna, ein Essraum mit trocken Brot, Aufbackbrötchen und Aufschnitt aller Aldi-Plastik, winzige Duschen, Klo ohne Klobrille, Handtücher auf Nachfrage. Der Außenbereich entpuppte sich als ein Hinterausgang in einen ehemaligen Garten der nun vollständig ungepflegt und ohne irgend etwas wie Pool, Liege oder Stuhl da stand. Das merkte auch die Bardame vom Eingang die den Hunni nahm und holte schnell einen halb defekten Gartenstuhl und stellte ihn provokant vor mich, als wenn Sie sagen wollte: “Siehste, hab ich zu viel versprochen.” Dann gab es noch einen dunklen Gemeinschaftsraum mit 4 Girls+ der besagten Bardame. Eine missmutiger als die Andere.
Ich habe schon viele Clubs gesehen, aber so etwas wirklich noch nicht.
Die Damen hatten sich darauf eingerichtet, sich selbst einen netten Vormittag zu machen und quatschten und quatschten. Gäste, so mein deutlicher Eindruck, störten dabei sehr. Meine Versuche wie „Hallo, wie geht’s“ anzubringen wurden vollständig ignoriert und 2 mal wiederholt. Nichts. Nach einer Weile, ein Hand auf den Schoss einer Blonden platziert, keine Reaktion.
Alle Damen waren normal angezogen (sexy hätte die Kerle ja nicht fern gehalten, so mein Eindruck) . Die zwei Einzelsessel waren stets von Damen besetzt, wohl damit bloß kein Kerl näher kommen kann. Es wurde geraucht, eine nach der anderen und gequatscht und ab und zu erhob man sich, um in der Küche- fernab der Gäste = ein Gast und ich , zu essen.
Meine Versuche, Kontakt herzustellen wurden nachdrücklicher und als die Damen mich nicht mehr ignorieren konnten, bezog man langsam und sehr widerwillig den weiteren Gast und mich ins Gespräch mit ein. Themen wie „Gesundheit“, Knochenbrüche“, Kindererzeihung“ oder „Stillen“ – sorry wirkten auf mich total abtörnend und ich wäre am liebsten nach 45 Minuten wieder gefahren. Aber der Trieb war stärker und macht robust!
Nach 60 Min kam es, – wie, ist mir inzwischen entfallen, doch zur ansatzweisen sexuellen Annäherung. Eine ruhige Blonde, auf die ich ein Auge geworfen hatte, da sie nicht viel quatschte, erbarmte sich und ging mit mir den Gang hinunter in ein schmuddeliges offenes Hinterzimmer.
Als ich Sie ansprach merkte ich, dass sie wirklich gar kein deutsch verstand und maximal 3 Sätze auswendig gelernt hatte. Leider klappte die richtige Verwendung der Redewendungen so gar nicht und so war der Dialog schnell vorbei.
Der Sex war die Offenbarung, im negativsten aller Sinne.
Die Dame verzichtete auf das vollständige ausziehen, holte alles erdenkliche an Feuchttüchern und Sprays heraus, danach Handtücher und Servierten und fing an, natürlich mit Kondom – entgegen der Aussage auf der Page – zu blasen. Sicher gibt es Schweine, die sich vor dem Sex nicht duschen, aber die Dame war weit davon entfernt, beurteilen zu können, ob ich irgendwo muffle oder gar mein bestes Stück. Es war halt profilaktische Routine, ohne jegliches nachdenken oder gar Interesse am Wohl des Gastes. Verboten war: Blasen ohne Kondom, Finger an die Möse. Finger in die Möse, Küssen, Schmusen, fester an die Titten fassen. Die Bluse erschwerte das auch sehr. Ficken wurde angeboten, aber bei diesem extrem abtörnenden Ambiente meinte mein bestes Stück „Steif, ich hier? Nix da.“!
Schlaff und klein wie er war und bleib fragte Sie nach 5 Minuten: Ficken? Ich entgegnete: Wie denn? „Nix verstehn“ . Damit war das Thema durch. Versuche mit den anderen 3 Frauen anzubandeln liefen vollständig nach dem gleichen Muster ab, allerdings in verständlicherem deutsch. Zusammengefasst, die Verbote in dem Schuppen: Blasen ohne, Fingern, streicheln, Busen grabschen, Küssen, Schmusen, (deutsch) reden…. Ob Ficken auch, konnte ich bei keiner testen, da alle eine Atmophäre wie auf einem rumänischen Bahnhof vermittelten.
Nach 3 Stunden bin ich dann raus und nach Hause. Es geht doch nichts über s Wichsen, nach solch einer Erfahrung!
Fazit: Der mit Abstand schlechteste Club den ich je gesehen habe. Vollständige Abzocke, da nach dem Eintritt alles darauf angelegt ist, dass der Gast sich schnell verpisst und vor allem, die Damen nicht gestört werden, bei ihrem Päuschchen….
NO and NEVER
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